Borsfleth | Mit einem neuen Konzept will sich die Gemeinde Borsfleth der Zukunft stellen.

Politik und Mitarbeiter vom Team RegionNord gegen neue Wege. Sie stellen sich Themen, wie Borsfleth im Jahr 2030 aussehen soll.

Und sie wollen Antworten darauf finden, wie das Liebens- und Lebenswerte im Dorf erhalten werden kann.

Aber auch soziale Aspekte spielen eine Rolle: ein aktives Dorfleben und Perspektiven, dass es noch besser wird.

Konzept für die Ortsentwicklung

Bei diesen Themen sollen die Einwohner helfen, Visionen für die kommenden zehn Jahre zu entwickeln.

Hierfür hat die Gemeindevertretung den Beschluss für die Aufstellung eines Ortsentwicklungskonzeptes gefasst.

Das Konzept, das über die AktivRegion Steinburg mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) gefördert wird, soll für die kommenden fünf bis zehn Jahre als strategischer Leitfaden der Dorfentwicklung dienen und zentrale Projekte und Maßnahmen aufzeigen.

Vor dem Hintergrund der Megatrends wie demografischer Wandel oder Digitalisierung geht es um die Bedürfnisse der Gemeinde und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner.

 "Was ist für die Menschen wichtig, welche Ziele soll die Gemeinde= entwicklung verfolgen? Mit diesen Fragen wollen wir uns auseinandersetzen.

Peter Mohr, Bürgermeister

 

Unterstützung erhält die Gemeinde Borsfleth dabei von dem Itzehoer Büro für Regionalentwicklung RegionNord.

Im Auftaktgespräch mit der Gemeindevertretung wurden in zentralen Handlungsfeldern wie Dorfleben und Gemeinschaft, Gewerbe, Naherholung und Siedlungsentwicklung die Bestandsangebote strukturiert und erste Bedarfe abgefragt.

Imme Lindemann vom Büro RegionNord: „Im nächsten Schritt ist die Meinung der Einwohnerinnen und Einwohner Borsfleths gefragt.“

Denn entscheidend sei es, dass das Ortsentwicklungskonzept von der Gemeinschaft erarbeitet und von ihr mit Leben gefüllt werde.

!Der Bürgermeister und die Gemeindevertretung laden zum öffentlichen Auftaktworkshop am Dienstag,

14. Januar , um 19 Uhr in das Gemeindehaus ein.

Imme Lindemann: „An diesem Abend soll ermittelt werden, was gemacht werden sollte und es sollen Ideen gesammelt werden. Anschließend werden diese weiterentwickelt und in einer zweiten öffentlichen Veranstaltung, dem Zukunftsworkshop, am 17. März vorgestellt und mit Einwohnern bearbeitet.“

Bürgermeister Mohr und die Kommunalpolitiker sind zuversichtlich. „Wir freuen uns auf die Workshops und sind gespannt auf die Anregungen der Bürger“, so Peter Mohr.

– Quelle: https://www.shz.de/26842212 ©2020