Borsfleth | „Ende November werden die Erschließungsarbeiten fertig sein und es kann dann gebaut werden.“ Das ist die positive Botschaft von Bürgermeister Peter Mohr zum Baugebiet im Ortsteil Büttel neben dem „Grünen Weg“. Von der Kreisstraße aus ist jetzt die neue Zufahrt nutzbar. Der Name der Straße ins Baugebiet mit seinen vier Seitenarmen soll „Sietfeld“ heißen. Die gerade aufgebrachte Asphaltdecke dient aber nur vorübergehend als Baustraße, später wird sie gepflastert.

 

 

 

 

                                                          Der Zugang ist hergestellt.

 

Erster Bauabschnitt

Der erste Bauabschnitt umfasst 25 Bauplätze mit Grundstücksgrößen von 450 bis 900 Quadratmetern. Die Gemeinde bietet sie zu einem Quadratmeterpreis ab 95 Euro an. Mit der bisherigen Vermarktung ist Peter Mohr sehr zufrieden. „Dreiviertel der Bauplätze sind bereits verkauft oder reserviert.“

Es bauen junge Familien

Die Bauwilligen sind überwiegend junge Familien, die früher mal ihre Wurzeln in der Region hatten. Die erste Baugenehmigung ist schon erteilt. Zufrieden ist der Bürgermeister auch mit der Ausführung der Erschließungsarbeiten. „Die beauftragte Tiefbaufirma Cornelius aus Heide hat zügig und professionell die Straßen erstellt und die Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt.“

 

 

 

               Als erste Maßnahme wurde bereits im September das Regenrückhaltebecken erstellt.

 

Neuer Löschteich

Eine besondere Herausforderung war dabei die Anlage des großen Regenrückhaltebeckens am Ende des Gebietes. Es soll auch als Feuerlöschteich dienen. Noch in Arbeit ist der Anschluss der Wasserleitung an die Hauptleitung, die vom Wasserwerk Kremperheide nach Glückstadt führt.

Leitungen verlegen

Dazu verlegen die Stadtwerke Glückstadt eine Leitung vom Dorfeingang bis in den Büttel in 1,40 Meter Tiefe im Radweg. „Bis zum Jahresende wird es hier noch Verkehrsbehinderungen geben können“, bittet Peter Mohr um Verständnis.

Platz für zweiten Bauabschnitt

Die von der Gemeinde angekaufte Fläche für das Baugebiet hat noch Platz für einen zweiten Bauabschnitt. Aber bis die Erschließung dort beginnt, müssen die jetzigen Bauplätze erstmal vermarktet sein.

„Durch den Verkauf der Grundstücke muss wieder Geld in die Gemeindekasse kommen, denn wir sind durch die aufwändige Erschließung in erhebliche finanzielle Vorleistungen gegangen.“

Peter Mohr, Bürgermeister Borsfleth

– Quelle: https://www.shz.de/30241157 ©2020